Pflanzenprofil Eisenkraut


Das griechische Eisenkraut (Sideritis scardica) , häufig auch als griechischer Bergtee bezeichnet, gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiacea) und ist mit dem Salbei verwandt.

 

Bereits seit der Antike wird Griechisches Eisenkraut von Hirten gesammelt und als Tee getrunken oder zur Wundbehandlung zu medizinischen Zwecken eingesetzt.

 

Bei den Griechen ist Sideritis auch heute noch erste Wahl bei Erkältungskrankheiten und Husten. Mit Honig und Zimt wird die schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung der Heilpflanze noch gesteigert. Laut einer Studie von Dr. Foitiou, Athen 1962, ist die Heilwirkung auf die reichlich vorhandenen "Flavone" zurückzuführen, was auch die gute Wirkung auf Herz und Kapillaren erklärt.

 

Die wahrscheinlich aber Bemerkenswerteste Wirkung des Eisenkraut, welche erst seit einigen Jahren bekannt ist, dürfte jene im Bereich von Demenz und Alzheimer sein.

Bei Alzheimer sammeln sich bestimmte Eiweiße im Gehirn an und lagern sich an den Nervenzellen ab, die dadurch zerstört werden. An Mäusen mit solchen Symptomen wurde nach fünfzigtägiger Behandlung mit Griechischem Bergtee festgestellt, dass die Ablagerungen nahezu verschwunden waren und die entzündeten Bereiche fast vollständig verschwanden. Die mentale Leistungsfähigkeit der Mäuse, beispielsweise zur Orientierung, kehrte zurück.

 

Zum weiteren Wirkungsspektrum des Eisenkraut gehört unter Anderem:

 

  • bei Erkrankungen der Kapillaren und des Herzens
  • wirkt entzündungshemmend
  • wirkt schleimlösend und hilft bei Erkältungen
  • Stimmungsaufhellend bei Depressionen
  • hilft bei ADHS
  • Erhöht die Konzentrationsfähigkeit
  • Angststörungen
  • Beschwerden vor der Periode
  • Burn-Out
  • Bulimie
  • Heißhunger
  • Unausgeglichenheit
  • Panikattacken
  • Migräne

 

Das Eisenkraut ist den Planeten Venus, Mars und Sonne zugeordnet.


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